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AUSGELERNT UND BERUF WECHSELN |
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Sobald sie ihren Gesellen- oder Gehilfenbrief in der Tasche haben, wechseln 25 Prozent ihren Beruf. Von den Akademikern würden sich 20 Prozent nicht mehr für das gleiche Studium entscheiden.
Was ist der Grund?
Die meisten finden ihren Lehrberuf nicht interessant und wechseln. Dann gibt es noch eine Gruppe, die des besseren Verdienstes wegen wechselt und einige Wenige, die nach der Lehre nicht übernommen werden. Soweit die Gründe für die Lehrberufe. Bei den Akademikern gibt es keine spezifischen Aussagen, aber man kann davon ausgehen, dass auch hier die meisten viel zu spät einsehen, dass sie sich für das falsche Studium entschieden haben.
Wenn man sich dann noch ins Gedächtnis ruft, dass bereits vorher 20 Prozent ihre Lehre und 30 Prozent ihr Studium abgebrochen haben, bekommt man ein Gefühl dafür, wie schwierig eine erfolgreiche Studien- & Berufswahl ist.
Man kann nicht genug darauf hinweisen, dass man einen Großteil seines Tages mit seinem Beruf verbringt und sich deshalb mit der Frage der Berufswahl gewissenhaft auseinandersetzen sollte. Das ist nicht einfach und deshalb schieben viele die Entscheidung vor sich her oder lassen sich zu viel von anderen beeinflussen.
Das ist zwar verständlich, aber dennoch keine gute Idee.
Man muss bei der Studien- & Berufswahl an den Wecker denken und sich fragen, ob einen der gewählte Beruf oder das Studium so interessiert, dass man dafür gern aufstehen würde.
Man sollte also in sich gehen und sich in einer ruhigen Minute vorstellen, wie man reagieren würde, wenn der Wecker klingelt. Denn damit hat man schon einmal einen vagen Vorgeschmack auf das, was kommen wird.
Sollte man sich nicht ganz sicher sein, und das ist man eigentlich nie, dann ist das der ideale Zeitpunkt eines Praktikums oder eines Schnupperstudiums.
Der Aufwand lohnt sich, denn der Wecker wird die nächsten Jahrzehnte tausende Male klingeln.
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Lernen, was der Markt verlangt? | Ohne Traum kein Traumberuf
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