Im letzten Kapitel haben wir uns die Welt etwas von oben angesehen. Dabei wurde uns gesagt, dass wir ruhig erst einmal unseren Weg suchen sollen, und alles andere könne warten.
Hört sich gut an, aber funktioniert das auch im täglichen Leben? Sind wir denn wirklich so wichtig? Es kommt auf die Perspektive an.
Von der Gesellschaft her gesehen natürlich nicht. Ob wir existieren oder nicht, interessiert wenig. Alle sind ersetzbar, auch wir. Und das ist gut so, denn wo kämen wir hin, wenn die Gesellschaft von einer einzelnen Person abhängig wäre. Von uns aus gesehen sieht es ganz anders aus. In unserer Welt hängt alles von uns ab. Wir sind es, die den Gang der Dinge direkt beeinflussen. Wir der Mittelpunkt, der Boss, der Macher. Wenn wir nicht wollen, passiert gar nichts. So ist es auch richtig, und deshalb müssen wir in unserer Welt die Zügel selbst in die Hand nehmen, denn wenn wir das anderen überlassen, dann sind wir nichts weiter, als kleine, fremdgesteuerte Roboter...
|