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BETRIEBSWIRT |
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BWL in Mailand
Eigentlich hatte ich meinen Beruf gewählt ohne mir darüber richtig Gedanken zu machen. Wir hatten einen tollen Lehrer im Leistungskurs Wirtschaft und deswegen habe ich mich für diesen Kurs entschieden. An der Wirtschaft hatte ich zwar auch Interesse, aber das war zweitrangig.
Allerdings war ich damit noch lang nicht in Mailand. Während meiner Bundeswehrzeit musste ich mir dann doch einmal konkrete Gedanken über meine Zukunft machen. Dabei hatte ich Glück. Ein Freund war in der gleichen Situation und hatte im erweiterten Bekanntenkreis von der Möglichkeit eines Studiums in Mailand gehört. Alle Vorlesungen werden in Englisch gehalten und da ich in der 12. Klasse ein halbes Jahr als Austauschschüler in Melbourne war, hatte ich damit keine Probleme. Ich hatte mich allerdings auch an der Uni in Maastricht beworben und hätte dort anfangen können, aber dort studieren mir zu viele Deutsche. England oder Amerika wäre vielleicht auch interessant gewesen, aber ich habe mich dennoch für die Bocconi Universität in Mailand entschieden, weil ich dort gleichzeitig Italienisch lernen kann und die Kommilitonen aus sehr vielen unterschiedlichen Ländern kommen.
Deutschland kam als Studienort nie in Frage, da ich mich mit einem Auslandsstudium bei einer späteren Anstellung von vornherein von den vielen anderen Bewerbern positiv unterscheiden kann. Ich bin davon überzeugt, dass man in einer internationalen Welt Auslandserfahrung braucht. Und was gibt es da besseres als gleich im Ausland zu studieren? Natürlich war es von Vorteil, dass sich auch mein Freund für diesen Bachelor Kurs immatrikulierte, denn dadurch brachte ich gleich Verstärkung von zu Hause mit und wir konnten uns eine Wohnung in Mailand teilen.
Es handelt sich also um ein 6-Semestriges Studium und man muß ein Semester im Ausland studieren. Dafür haben wir eine große Auswahl von Partneruniversitäten in der ganzen Welt. Ich bin im 5. Semester und beginne zum Herbst mein Auslandssemester in St. Gallen. Dadurch stelle ich eine Verbindung in den deutschen Sprachraum her, was mir für eine spätere Anstellung nützlich sein kann. Nach dem Studium versuche ich eine zweijähriges Volontariat bei einer großen Firma zu erhalten und dann wird man sehen wie es weiter geht.
Leider kann ich keine Auskunft darüber geben, wie man am besten seinen Beruf findet, denn letztlich war es mein Lehrer der mir die Türen geöffnet hat.
Viel Spaß bei euerer Studienwahl Stefan
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My Story | Architektin
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